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Haiku heute:

Von Juli 2005 bis Dezember 2007 Redaktionsmitglied von Haiku heute.

Redaktion: Volker Friebel, Dietmar Tauchner, Udo Wenzel, Angelika Wienert und  Gerd Börner.

Haiku heute ist ein Projekt zur Förderung des deutschsprachigen Haiku. Presserechtlich für Haiku heute verantwortlich ist Dr. Volker Friebel.

 

Chrysanthemum:

Seit 2007 Redaktionsmitglied von Chrysanthemum.

Redaktion: Beate Conrad (Herausgeberin), Klaus-Dieter Wirth, Dietmar Tauchner (Webmaster)

und Gerd Börner

 

Chrysanthemum (die lateinische Form, die für den deutschen und englischen Sprachraum gleichermaßen gültig ist, verbindet die griechisch-römische Tradition mit der japanischen, da die Chrysantheme bekanntlich zu den Vier Edlen Pflanzen im chinesisch-japanischen Kulturraum gehört) ist ein internationales Internet-Magazin, das 2x im Jahr erscheint, und bislang unveröffentlichte Haiku/Senryû, Tanka, Haibun, Essays, Interviews beinhaltet.

Idealerweise erscheint Chrysanthemum zweisprachig (Deutsch-Englisch). Haiku/Senryu werden von der Redaktion ins Englische übersetzt, sofern keine adäquate Übersetzung mitgesandt wird, was allerdings erwünscht, aber nicht unbedingt erforderlich ist. Tanka, Haibun, Essays und Interviews erscheinen ausschließlich in der Originalsprache, es sei denn, eine Übersetzung wird vom Autor beigefügt. Andere Sprachen sind ebenfalls willkommen, wenn eine englische oder deutsche Übersetzung beiliegt.

Was die inhaltliche und formale Ausrichtung betrifft, so sollen traditionelle und innovative Texte nebeneinander stehen, mit einem aufmerksamen Blick für die Ursprünge des Genres bei einem gleichzeitig starken Brennpunkt auf Arbeiten, die das Genre erweitern bzw. einen interessanten, vielleicht auch experimentellen Brückenschlag zur westlichen Literatur liefern.

 

Haikuscope:

Von 2010 bis 2015 Mitherausgeber von Haikuscope.

Redaktion: Hubertus Thum, Michael Denhoff und Gerd Böärner

 

Haikuscope will das Interesse am Haiku und anderen Formen des Kurzgedichtes wecken sowie deren Verbreitung fördern. Es sind wöchentliche Aktualisierungen vorgesehen.

 

Das ursprünglich in Japan beheimatete Haiku gilt als kürzestes Gedicht der Weltliteratur. Aufgrund seiner Struktur und Skizzenhaftigkeit unterscheidet es sich von westlicher Lyrik, ist aber durch poetische Strömungen wie den von ihm geprägten Imagismus und so bedeutende Autoren wie Ezra Pound, William Carlos Williams, Hilda Doolittle und viele andere seit Jahrzehnten darin integriert. Der Dichter und Theoretiker Ogiwara Seisensui (1884 – 1976) hat das Haiku treffend mit einem Halbkreis verglichen, der erst durch die aktive Mitarbeit des Lesers zum Kreis geschlossen und damit vollendet werden kann. Die Lektüre erfordert  Einfühlungsvermögen. Der Blick muss auf die eigene Vorstellungskraft gerichtet sein, die innere Bilder, Gedanken und Gefühle aufleuchten lässt und damit das fragmentarische Gebilde zum Ganzen ergänzt. „Man kann einen Roman, ein Theaterstück, ein Gemälde oder Musik als bloßer Leser, Zuschauer, Betrachter oder Hörer genießen“, schrieb Seisensui. „Beim Haiku jedoch kann nur der Praktizierende das Produkt wertschätzen.“ In dieser scheinbaren Schwierigkeit liegt aber die Chance zum schöpferischen Umgang mit Lyrik: „Nahezu jeder Mensch kann zum Haikudichter werden“, glaubte Seisensui.